Like 4 seasons in 3 days

Als Nachtrag zum April habe ich nur noch einen Schüttelreim zu bieten, ansonsten fehlen mir eigentlich die Worte. Was für ein Durcheinander. Gab es früher auch schon verschneite Tulpen? Ich kann mich beim besten Willen nicht mehr erinnern. Am vergangenen Freitag hat es mehr oder weniger den ganzen Tag geschneit. Wäre es kälter gewesen, hätten wir die Schlitten wieder auspacken können, aber so war es am Samstag in Früh weiß und sonnig. Es war eine tolle Morgenstimmung, da drehe ich mit gern eine längere Runde mit unserem Hund. Auch, wenn ich anfangs gern noch im Bett geblieben wäre. 😉 Heute habe ich in der Zeitung von diversen heftigen Unfällen hier in der Umgebung gelesen – da wird man echt dankbar fürs Home Office.

Hier kommt noch mein Schüttelreim, der direkt als Bauernregel durchgehen könnte:

„Wenn man Schnee von Tulpen schüttelt

und ihn aus den Bäumen rüttelt,

damit sie nicht brechen von der Last,

hat der Mai noch keine Hast.“

Am Sonntagabend war der Schneespuk im Flachland längst vergessen, nachdem es tagsüber richtig warm geworden war. Die Sonne hat unheimlich viel Kraft, wenn sie denn mal da ist. Die Berge leuchteten weiß aus der Ferne.

Der Maimorgen war genauso einzigartig schön. Immerhin, das Wetter hat gehalten, bis die Maibäume standen. 😉

Abends hats dann wieder geschüttet und es war so kalt und baaah! wie im November. Einmal rund ums Jahreszeitenrad in drei Tagen. Trotzdem war es ein schönes langes Wochenende. Habt einen guten Start in den Mai!

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Dekorativer Gegensatz

Deko_GegensatzJanuar und Februar sind komische Monate, in denen scheinbar nichts zusammenpasst.  Für mich sind die weder Fisch noch Fleisch. Gestern beim Einkaufen war ich total irritiert: In den Geschäften Primeln, Hyazynthen und Tulpen überall, aber draußen massives Schneegestöber mit Winterwind. Dabei hatten wir vormittags erst den Christbaum abgebaut. Wie jetzt? Da soll man gefühlsmäßig noch nachkommen, wenn die Landschaft draußen mit der Einkaufslandschaft drinnen so gar nicht harmoniert. Das ist mindestens so unzeitgemäß wie Erdbeeren im Dezember. Ein netter Tulpenstrauß war allerdings preislich gut reduziert und ich dachte mir, okay, bevor die den wegwerfen, nimmst ihn halt mit. Ein bisschen Farbe bei dem tristen Wetter kann  nicht schaden.

Heute morgen fiel mir dann der krasse Kontrast ins Auge: Reste von der Weihnachtsdeko und die frische Frühlingsdeko einträchtig nebeneinander. Ich sage doch, Januar und Februar sind irgendwie seltsam.