Sommer im Hexengarten mit Rätselbild

SonnenhutZeit für ein kleines Sommerrätsel: Wie heißt die hübsche weiße Blume mit den großen Blütenköpfen? Nein, nicht die mit den kleinen weißen Blütenköpfen links daneben, sondern das Riesending in der Mitte. Naaa? Naaaaaa? Achtet auf die Hilfestellung im Bild. Jetzt aber! Sagt ja  nicht „…. Walter?“. Wer nicht weiß, was ich meine, möge sich das Video ansehen. 😀

Ich hatte das schon ewig nicht mehr gesehen – es ist immer noch komisch. 😀 Was war das noch mal für eine Show, in der die Kandidaten in diesen komischen Kugeln gesessen haben, war das „Der große Preis“? *grübel* Aber ich komme total vom Thema ab … Also, die besagte weiße Blume, von der ich keine Ahnung mehr hatte, wohin ich sie letztes Jahr verpflanzt hatte. Und ob ich sie überhaupt verpflanzt hatte oder ob nicht doch die Schnecken sie direkt im Frühjahr dem Erdboden gleich gemacht hatten. Irgendwie war es dann schon der große Preis, als ich die Staude neulich inmitten der Wolken von Berufkraut entdeckt habe. Auf einmal war sie wieder da, genauso wie die gelbe Blume, die ebenfalls zur Familie der Korbblütler gehört und die auch versetzt und vergessen hatte. Die gelbe heißt Rudbeckia (nicht im Bild), die weiße heißt Echinacea. Groschen gefallen?

SonnenhutNa klar ist der gefallen, denn die Echinacea kennt hierzulande doch inzwischen fast jeder als immunstärkende Erkältungsmedizin. Genau, der „Sonnenhut“ ist es, der da unter meinem alten Stroh-, äh, Sonnenhut blüht. Der Sonnenhut ist keine heimische Pflanze, sondern stammt ursprünglich aus den USA. Muss ein toller Anblick sein, wenn er dort die Prärie zum Blühen bringt. Die Indianer nutzten die Wurzel bei Hals- oder Zahnschmerzen und nach und nach wurde dieses Wissen und die Pflanze wohl in die alte Welt transportiert. Ganz unumstritten ist die medizinische Wirkung allerdings nicht, so viel ich weiß, aber das tut der Beliebheit der einschlägigen Präparate keinen Abbruch, wenn ich mir die Apothekenwerbung und -schaufenster so anschaue. Ein Millionengeschäft! Mir selbst hat Echinacea bei akuten Erkältungen noch nicht so viel gebracht, aber das ist einerseits vielleicht eine Sache der persönlichen Einstellung und andererseits auch eine Frage der Erkältungsviren, die es gerade zu bekämpfen gilt. Ich mag meine Echinacea lieber im Garten als im Medizinschränkchen. Der neue und trockenere Standort scheint ihr zu gefallen, ebenso wie die Tatsache, dass die Schnecken hier am Gartenzaun nicht gar so gehäuft auftreten wie am alten Platz. Oder hatten die Schnecken alle Schnupfen?! Nein, wahrscheinlich schmeckt der Sonnenhut einfach nur gut. Meiner ist weiß, aber es gibt den Sonnenhut in vielen, vielen Farben. Ich wollte damals gern so einen weißen „Strahler“ im Garten haben. Für die Vase schneide ich ihn nur selten, dafür ist er mir fast zu schade. Bei mir steht der Sonnenhut den ganzen Winter über, wenn er schon längst verblüht und vertrocknet ist. Die Vögel haben Freude dran und holen sich die Samen, und auch trocken und mit Reif überzogen sieht er schön aus. Ein Sonnenhut-Rezept habe ich leider nicht zu bieten, aber ich denke mir, er hat schon allein durch seine reiche Blüte und den schönen Anblick eine positive Wirkung auf Gesundheit und Seele. Kommt mir wenigstens so vor. 😉

Auch dieser Beitrag wandert zu Miris Hexengartenaktion Und weil es sich gerade noch anbietet, verlinke ich ihn auch bei Ghislanas Natur-Donnerstag:

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4 Kommentare zu “Sommer im Hexengarten mit Rätselbild

  1. eine weiße Echinacea habe ich noch nicht gesehen, wußte ich auch nicht das es die in dieser Farbe gibt. Schön das sie bei Dir im Garten heimisch ist und Du sie für die Vögel stehen läßt. Apropos Vögel, „unsere“ Schwälbchen sind jetzt schon wieder fast 3 Wochen gen Süden gezogen, ich finde es immer schade, wenn sie nicht mehr da sind, das heißt für mich das der Herbst langsam Einzug hält. Dafür ist der Zaunkönig wieder bei uns im Garten, vorgestern konnte ich ihn vom Kellerfenster aus beobachten, wie er im Flieder herumkletterte und sein typisches Zwitschern hören ließ. Ich liebe diesen kleinen, winzigen Vogel und freue mich immer wenn ich ihn sehe.
    Liebe Grüße zu Euch und ein schönes Wochenende, das Wetter soll sich ja nocheinmal sommerlich zeigen.
    Christiane mit dem Rest.

  2. Hallo Doris
    Das ist wieder ein so toller Beitrag es macht einfach Spass bei dir zu lesen. Walter kannte ich noch nicht 🙂 Ich habe einen gelben und einen pinkfarbigen Sonnenhut aber einen weißen habe ich noch nie gesehen. Die beiden Pflanzen werden bei mir auch nicht als Arzneipflanzen benutzt nur zum Anschauen.
    Liebe Grüße
    Claudia

  3. Oh Mann, mit deinem Rätselbild hast du mich echt aus dem Konzept gebracht. Die Blume habe ich sofort erkannt und gerätselt, was um Himmels Willen die Echinacea mit dem hübschen Sonnenhut am Gartenzaun zu tun haben soll. Manchmal ist die Leitung halt etwas länger 😉

    In weiß kannte ich sie bisher auch noch nicht. Viel zu schade zum Pflücken und die Bienchen haben sicher auch ihre Freude dran und später dann die Vögelchen. Man muss auch wirklich nicht alles ernten, was im Hexengarten wächst.

    Liebe Grüße,
    Mirjam

  4. Pingback: Sommer im Hexengarten 2017: Endstand und Verlosung – Miris Hexenküche

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