Geschenke aus der Hexenküche: Ein Früchtebrot im wahrsten Sinne des Wortes

Wer wie ich zu Rosinen, Zitronat und Orangeat ein gespaltenes Verhältnis pflegt, ist vermutlich bis dato mit einem weihnachtlichen Früchtebrot auf dem Adventstisch auch nicht so direkt glücklich gewesen. Außerdem sind die klassischen Früchtebrote mehr Kuchen als Brot und dabei noch sehr süß. Muss ich ehrlich gesagt nicht unbedingt haben, aber manchmal kann man ja nicht aus. Deshalb ging meine Laune ganz leicht nach unten, als es neulich bei einem ansonsten ganz tollen Seminar hieß, zur Pausenverpflegung gebe es ein leckeres Früchtebrot. Und das mir. Hmpf. Meine Besorgnis war aber völlig umsonst, denn das  Café der Blumenschule Schongau hat mir das ungeliebte Naschwerk völlig neu präsentiert. Herzhaft trifft trocken-fruchtig-süß und gipfelt in einer Art „Frucht im Brotteig“ – gekrönt mit etwas Butter oder auch eine Scheibe Käse eine ganz tolle Sache! Wieder zuhause habe ich mich sofort auf die Suche nach einem passenden Rezept gemacht und bin hier fündig geworden für die Grundidee. Dieses Rezept habe ich ein bisschen abgewandelt mit Roggen- und Dinkelmehl plus zwei Handvoll Haselnüssen und dachte mir, hui, da habe ich ja prima Weihnachtsgeschenke, wenn das was werden sollte. Es wurde was und, äh … nein, ist nichts mit Weihnachtsgeschenken, denn die erste Charge haben wir glatt innerhalb kürzester Zeit verspeist. Der nächste Sauerteig ist aber fast schon wieder soweit. 😉

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Die Trockenfrüchte (Apfel, Pflaume, Feige in meinem Fall, aber da gibt es noch so viel mehr Möglichkeiten) geben dem Brot ein bisschen Süße und die Mandeln und Nüsse den richtigen Biss. Es macht als kleine Zwischenmahlzeit schön satt und passt eben gut zu Käse (Ziegenkäse wäre bestimmt super) oder auch einem Salat. Gar nicht süß-pappig, sondern herzhaft-lecker. Und ohne Zitronat und Orangeat, yeah! Danke, liebe Blumenschule, für die neue Erkenntnis und die neue Rezeptidee. Das wäre vielleicht auch für Euch was zum Nachbacken. Kann man auch gut verschenken, vorausgesetzt, man futtert nicht vorher schon alles selber. Aber wenn es doch auch so gut ist …

Auch das ist ein Beitrag zu Miris Aktion „Geschenke aus der Hexenküche“. Der Teig ist keine Hexerei, den Sauerteig kann man auch weglassen, und beim Kneten kann man etwaigen Adventsstress richtig gut ablassen. Also: Frisch ans Werk!

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9 Kommentare zu “Geschenke aus der Hexenküche: Ein Früchtebrot im wahrsten Sinne des Wortes

    • Hallo Renate,
      das Grundrezept versteckte sich unter dem „hier“, aber leider sind die Links immer schlecht erkennbar. Ich muss mal suchen, ob man das irgendwo einstellen kann. Das Grundrezept stammt von diesem Forumseintrag bei kochbar.de: http://www.kochbar.de/rezept/455467/Fruechte-Nuss-brot.html, aber im Grunde genommen geht das mit jedem Brotrezept mit Sauerteig und auch ohne Sauerteig. Ich habe bis jetzt auch nur einmal oder so komplett ohne ein „Hefe-Backup“ gebacken, das war mir in dem Fall aber auch zu heikel. Also, Hefe dazu ist keine Schande, dann hat man einen Stress weniger. 😉 Viel Erfolg beim Testen!

      • Danke, liebe Doris. Tipp: markier die Links doch einfach als fett … dann übersieht man sie nicht so leicht. Bei den Einstellungen gibts diesbezüglich nichts. Da müsstest du in den Editor gehen. Aber dazu muss man sich sehr gut auskennen, denn vermutlich würden dann alle Links verändert werden (auch die außerhalb der Beitragstexte). Und das möchtest du vermutlich nicht.

  1. Hallo Doris
    Dachte immer unsere Familie ist die Einzige die kein Orangeat,Zitronat isst. Ich backe statt dessen Apfelbrot (auch mit Trockenfrüchten und mit Nüssen ).
    Liebe Grüße
    Claudia

  2. Das sieht so lecker aus! Hast du vielleicht auch einen Rezepttipp für den Sauerteig? Die Kombination Sauerteig plus Trockenobst stelle ich mir sehr lecker vor. Ich habe sogar noch so ein Beutelchen Sauerteigansatz im Schrank, habe mich aber bisher noch nicht rangetraut…

    Liebe Grüße,
    Mirjam

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