Wilder Kräutertermin

Das wäre direkt eine Maßnahme und auch schön zum Abschalten zum Feierabend. Mal sehen, ob ich es schaffe.

Alle wollen Kräuter kennen lernen Mitspaziert! Am Donnerstag, den 2. Juni 2016 um 17 Uhr starten im Rahmen der Bayern Tour Natur wieder meine beliebten Kräuterspaziergänge am Schneiderhof in Dachau-Mitterndorf. Meine fleißigen Helferinnen – mit Gänseblümchen für die Garnitur Gut gekocht und schnell verspeist – frisches Gemüse vom Feld und wilde Kräuter vom Feldrand Schon…

über Wilde Kräuter – Augenweide und Gaumenschmaus — Pflanzenlust-Blog

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Vom Umziehen und Ausschlagen

Der Mai ist nicht ganz ungefährlich mit den ausschlagenden Bäumen und der betörenden Maibowle. Beim Ausschlagen machen auch die Allerkleinsten schon mit, selbst wenn sie nur in einem großen Blumentopf wohnen. Darf ich vorstellen – einer der Zwerge aus dem Kastanienkindergarten vom vergangenen Jahr in voller Pracht. Für einen Puppenbiergarten würde das Blattgrün schon locker reichen.Kleine_Kastanie_2016Das waren die beiden Grünlinge im letzten Herbst, nachdem sie aus dem Gartenbeet in den Übergangstopf gewandert sind. Dazu musste ich den Spaten ansetzen ….

KastanieReisefertig_02… beherzt, aber vorsichtig, um die Herzwurzeln möglichst unbeschadet aus dem Boden zu bekommen.

KastanienwurzelBeide Bäumchen haben den Winter auf der Terrasse verbracht, geschützt, aber nicht zu sehr gepäppelt. Ein bisschen Schnee und Eis durfte es schon sein, die zwei sind ja nicht aus Zucker. Die  Schwesterkastanie ist vor ein paar Wochen ins neue Heim umgezogen, noch unbegrünt, aber die Lebensgeister waren schon deutlich erkennbar. Die Beschenkten meinten schon, au prima, dann könnten sie in 30 Jahren oder so am Rollator die ersten Kastanien sammeln. Das ist doch nicht die schlechteste Perspektive fürs Alter, würde ich meinen: Der Lebensabend unterm Kastanienschirm. Hat was.

Aus eins mach zwei

Jahrzehntelang habe ich eine Art Hassliebe zu Tulpen gepflegt. Boah, nee, so piefig und laaangweeeiiilig, noch dazu im frühen Frühjahr dermaßen inflationär in jedem Supermarkt am Eingang zu haben, nee, kein Like, mochte ich nicht. Ich werde älter. Oder so. Oder mein Geschmack hat sich einfach verändert. Oder so. Seitdem ich einen Garten habe und vor Jahren ein paar Tulpenzwiebeln gesetzt habe, freue ich mich aufs Tulpenfrühjahr. Und kaufe mir doch den einen oder anderen Strauß, einfach zur Gaudi und als Farbtupfer in der Hütte, wenn die Sonne sich mal wieder bitten lässt. Die Gartentulpen sind eine ganz andere Liga, meine jedenfalls, denn die Blütenkelche werden bei mindestens zwei Sorten mit der Zeit immer größer. Sowas habe ich vorher nie bewusst wahrgenommen, aber wie gesagt, es kann auch einfach an der Sorte liegen. Ich kaufe sowas fast nie gezielt, sondern habe die wahrscheinlich irgendwann mal irgendwo mitgenommen, weil mir die Farben gefallen haben. Meine Lieblingstulpe habe ich schon in einem älteren Tulpenpost gezeigt, aber die gelb-rote-orange Variante entwickelt sich zu einem heimlichen zweiten Liebling, denn da haben die Züchter augenscheinlich zwei Blumen in eine Zwiebel gepackt.

  • Stufe 1: Normale Tulpe (habe gerade kein Foto da, aber Ihr glaubt mir das hoffentlich aus so).
  • Stufe 2: Windradtulpe!

WindradtulpeDie Blüte sieht wie eine ganz andere Blume aus. Ich finde das toll. Da soll noch mal einer sagen, Tulpen wären piefig und langweilig. 😉