Und jetzt alle: „Rätätä, rätätä, …“

„… ab 40 Grad gibts Schädelweh. Rätätä, rätätä, des find i gar ned schee!“ In der Tat, Kopfweh ist blöd, egal bei welcher Temperatur. Mit dem Regenguss der letzten Nacht kam die Abkühlung, damit sind die gut  über 30 Grad der letzten Woche erst einmal vergessen. Eine Regenmenge von 13 l pro m2 ist nach der Trockenheit und Hitze der letzten Zeit allerdings auch noch nicht so sehr der Brüller, da darf ruhig noch was kommen. Immerhin waren die Unwetterwarnungen per Internet völlig überzogen, zumindest bei uns hier. Es kommt halt immer darauf an, wo das Unwetter gerade niedergeht. Brandenburg und Sachsen-Anhalt hatten in der Hinsicht weniger Glück.

Jedenfalls haben die Hitze und ein akuter Zeitmangel nach einem vergleichsweise kurzen Urlaub mich insgesamt ein bisschen lahmgelegt, sowohl im Bloggen als auch in anderen Aktivitäten. Aber zum Glück macht sich die Hauptzutat für das schon im letzten Post angekündigte Anti-Rätätä auf der sonnigen Fensterbank beinah von selbst. Das ist das Gute an Kräuterölen – sie sind schnell angesetzt und machen dann  keine Arbeit mehr, außer einem obligatorischen Schüttler ab und an und einer Schimmelkontrolle.

Für das Öl habe ich getrocknete Minzeblätter und Lavendelblüten mit Traubenkernöl in ein sauberes Glas gefüllt. Es duftet schon minzig-lavendelig oder lavendelig-minzig, je nach Tagesform meiner Nase. Da mache ich noch Feinjustage bei Bedarf. Bei nächster Gelegenheit wird der Ansatz durch einen Teefilter abgeseiht. Ein Nylonstrumpf soll hier übrigens auch gute Dienste leisten, habe ich mal gelesen, also das nächste Laufmaschenopfer vielleicht nicht gleich entsorgen, sondern waschen und bunkern. Das Rezept für den Kopfweh-Balsam findet Ihr noch mal hier bei www.hellonatural.co. Es ist  vom Prinzip her ziemlich simpel:

  • Pro 1/4 Tasse Öl braucht man etwa 2 Esslöffel Bienenwachs.
  • Bienenwachs zusammen dem Öl erwärmen, bis das Wachs geschmolzen ist.
  • Umrühren, in kleine Gefäße (mit Deckel) abfüllen und kalt werden lassen.
  • Kühl aufbewahren und bei Bedarf die Schläfen damit einreiben.

Ich denke mir, dass man der Menge an Bienenwachs ein wenig experimentieren muss, bis der Balsam die gewünschte Cremigkeit oder Härte erreicht hat. Da hat ja auch jeder andere Vorlieben. Wem der Balsam zu flüssig ist, der kann man ihn noch mal warm machen und Wachs nachbuttern, warum nicht. Sonst bietet sich doch die Verwendung als kühlender Körperbalsam an. Eine Dusche mit anschließender Ganzkörpereinreibung ist bei Kopfschmerzen auch nicht das Schlechteste. Einfach mal ausprobieren, noch gibt es Minze genug!

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6 Kommentare zu “Und jetzt alle: „Rätätä, rätätä, …“

  1. liebe Doris, eine tolle Idee – werde ich mir ausdrucken und evtl. nachmachen.
    Hier regnet es seit gestern abend und aktuell haben wir 16°C – ist auch nicht schön, aber man
    kann endlich mal wieder durchatmen und nachts schlafen.
    Sonst geht es uns gut und wir senden Euch liebe Grüße.
    Lady schlummert auf den Betten und Maxel wollte unbedingt vor die Haustüre und dort den Regentropfen zusehen.
    Bis bald
    Christiane.

    • Hallo Christiane,
      oh ja, bei uns ist es abends und morgens zur Zeit auch ganz schön frisch. Der Kater hat das Indoor-Leben wieder entdeckt und schläft sich ab und zu richtig aus, nachdem er mehrere Wochen lang maximal zum Fressen rein ist. Die Umschwünge sind immer so krass. Ein bisschen Sommerwehmut schleicht da sich schon ein, finde ich.
      Liebe Grüße und ein
      schönes Wochenende!

    • Ich habe an Dich gedacht, Ghislana, und gehofft, dass Du einen einigermaßen sanften Sommerregen bekommst. Freut mich sehr, dass nichts passsiert ist.

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