Vom Hölzchen aufs Stöckchen

Kleine Jungs sind ja meistens offen für so ziemlich alles, was sie am Wegrand finden: Stöckchen, Äste, Blätter, Steine, bei Gelegenheit gerne auch mal Käfer, Raupen, Schnecken oder Frösche. Kann man alles brauchen, will man alles wissen. Gut, die Mama ist vielleicht nicht immer begeistert von Art und Anzahl der neuen Fundstücke, aber der Forschergeist will genährt und gefördert werden. Da ist Ordnung zweitrangig und es kann auf Einzelschicksale und Einzelbefindlichkeiten nicht allzu viel Rücksicht genommen werden. Später, nach dem Nobelpreis, wird die Legende berichten, dass der Preisträger schon in ganz jungen Jahren eine beachtliche botanische Stöckchensammlung auf dem Balkon archiviert hatte. Und dann, spätestens dann werden alle platzen vor Stolz, die jemals ein Stöckchen vom Spazierengehen mit heimtragen durften!

WichtelbaumMir fiel neulich ein schön gemusterter Buchenzweig in die Hände, und ich musste gleich an den jungen Waldliebhaber denken, der seine Mama und deren angeborenen Ordnungssinn momentan auf eine Probe stellt. Mangels Schwedenofen wird die Sammlung nie kleiner, dafür aber der Balkon bzw. das Kinderzimmer. Dabei ist an den Wänden doch so viel freier Platz. So kam ich vom Hölzchen aufs Stöckchen und raus kam ein Wichtelbäumchen. Der Mama hat’s gefallen, dem jungen Forscher hoffentlich auch. Buche statt Plastik!

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11 Kommentare zu “Vom Hölzchen aufs Stöckchen

    • Hallo Knipsa, ja, das ist eine gute Idee! Ich zeige auch noch was in der Richtung. So Sachen kosten richtig Geld, wenn man die kauft. Okay, sie sind vielleicht auch etwas weniger schief…aber dafür nicht so charmant.:)
      Viele Grüße!
      Doris

  1. Hallo Doris
    Ich sammle jetzt auch wieder mit meinem Enkel, gerade ein Jahr alt muss er alles anfassen und mitschleppen. Ausserdem bin ich „Stein-reich“ da ich schon immer jedes interessante Steinchen
    mitnehmen muss.
    Liebe Grüße
    Claudia

  2. Hallo Claudia,
    „stein-reich“ ist doch immer gut! Ich habe auch total viele Steine, die ich irgendwann mal irgendwo aufgeklaubt habe, weil sie mir so gut gefielen. Die bevölkern Fensterbänke und Blumentöpfe Mein sozusagen wertvollster ist ein Quarz, den ich in Irland beim Wandern gefunden habe.

    Schönes Wochenende!
    Doris

      • Ja es war an einem Strand, die Rubine sind nur für mich wertvoll sie sind matt oder haben Einschlüsse. Aber ich kann behaupten einen Rubin gefunden zu haben.
        In der Nähe des Millstätter Sees gibt es auch einen Höhenweg da kann man Granat-Edelsteinsplitter finden.
        LG Claudia

  3. Pingback: Astvent, Astvent! | efeuwildnis

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